

Yoshitaka Funakoshi spielte, trotz seines frühen Todes im Frühling 1945 im Alter von knapp vierzig Jahren, eine wichtige Rolle in der Entwicklung und Verbreitung des modernen Karate.
Sein Vater, Meister Gichin, war derjenige, welcher das Karate aus dem Schatten herausholte und es ins Licht des persönlichen Wachsens rückte.
Meister Yoshitaka führte den Weg seines Vaters fort, indem er Techniken entwickelte, durch welche man das Karate klar von seinem Ursprung auf Okinawa unterscheiden konnte.
Er begann bereits mit 12 Jahren mit der Karate-Praxis.
Im Alter von 70 Jahren wurde eine Form von Tuberkulose diagnostiziert. Yoshitaka begann somit während jedem Moment seines Lebens hart zu trainieren.
Seine unglaubliche körperliche Kraft und seinen noch stärkeren Willen, brachten ihn im Studium und der Perfektion der Kampfkunst zur einführung neuer Fusstechniken, welche heute alle gebraucht werden: Mawashi geri (Halbkreistritt), Yoko geri (Seitwörtstritt), Ushiro geri (Tritt nach hinden).
In den Jahren von 1930 bis 1935 legte Yoshitaka den Schwerpunkt aufs Kumite-Training, und löste sich somit von der Vorliebe seines Vaters für die Kata. Genau in diesen Jahren entstand das Gohon Kumite, inspiriert durch das Training des klassischen Kendo.
1933 wurde das Kihon Ippon Kumite festgelegt und das Studium des Jyu Ippon Kumite eingeführt.
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